Nur Frauen 1 der Blauen Kugel waren erfolgreich.

Nur die Damen der „Blauen Kugel“ waren am Sonntag erfolgreich und erreichten damit den Klassenerhalt. Die 1. Damen des Sportkegelvereins „Blaue Kugel“ konnte in der vergangenen Spielwoche als einzige Mannschaft wichtige Punkte einfahren. Das Herrenteam sowie die Gemischte blieb hingegen erfolglosFrauen1: Die sechs Keglerinnen bestreiten ihre Heimspiele jeweils am Sonntag, kurz nach Spielende der Herrenmannschaft. Als Gäste durfte man die Keglerinnen vom SKK BMW Landshut begrüßen. Nach ca. zweistündiger Spieldauer war der erhoffte 5:3 (2963:2911) Sieg unter Dach und Fach. Für klare Verhältnisse sorgte Andrea Grabichler in der Anfangsformation. Sie hatte es mit Irmgard Vilsmeier zu tun, die sie mit 3:1 abfertigte. Am Ende der 4×30 Wurf standen sehr gute 521 Kegel auf der Anzeigentafel, für Vilsmeier war bei 472 Zähler Schluss. Gar nicht in Tritt kam ihre Mannschaftskollegin Roswitha Rück. In allen vier Sätzen fand sie nicht ihren Rhythmus und musste sich mit 1:3 Gertraud Gutschalk mit 441:507 geschlagen geben. Ein sehr spannendes Duell lieferten sich Karin Huber und Marianne Thaler. Huber verließ die Bahnen als Tagesbeste mit 531 Kegel -persönliche Bestleistung- musste sich aber nach einem 1,5:2,5 nach Spielsätzen mit 524 Kegel ihrer Nebenspielerin fügen. Zur Halbzeit hatten sich die Landshuter schon zwei Mannschaftspunkte gesichert, jetzt galt es für die Schlusskeglerinnen nochmals alles zu geben. Veronika Paulus setzte dieses Vorhaben mit einem 3:1 und 483 : 464 Kegel über Brigitte Schwabe in die Tat um und auch bei Reglinde Grabichler 502 Kegel, gab sich bei ihrem Auftreten keine Blöße. Mit 4:0 ließ sie Susanne Schenkl (464) keine Chance und holte für ihre Mannschaft den vierten MP. Fast hätte es auch noch Petra Schollerer 485 Kegel geschafft zu punkten, doch die Landshuterin Josefine Thiel (493) nutzte den kleinen Vorsprung zum 3:1 Endstand.           Männer : Den Spielverlauf gegen Dingolfing hatte man sich eigentlich etwas anders vorgestellt. Leider blieb man wieder einmal weit hinter den eigenen Erwartungen und verlor mit 1:7 (3138:3196). In seiner Begrüßung verwies Mannschaftsführer Herbert Mühlig auf die aktuelle Spielsituation in der Bezirksliga. Demnach werden nach derzeitigen Stand der oberen Ligen, zwei Teams von der Bezirksoberliga in die Bezirskliga Isar absteigen, was zugleich bedeutet, dass drei Mannschaften aus der Bezirksliga Isar absteigen würden. Da man aktuell den letzten Tabellenplatz einnimmt, kann man sich schon mal für die nächste Saison auf die Bezirkslaga A vorbereiten. Auf Bahn 1 begann der Moosburger Ludwig Süß 510 Kegel. Ihm stand der Dingolfinger Manuel Trettenham gegenüber. Beide schenkten sich nichts, es war ein Kopf an Kopf Rennen, wobei schließlich der Gästekegler die Nase mit 3:1 und 520 Kegel vorne hatte.                                                                                                         Burkhard Pech musste Peter Rusch vertreten und machte seine Sache recht ordentlich. Gegen Patrick Ilg verlor er nur einen Satz und holte mit 530 :494 Kegel, den einzigen MP. Schade, dass der gesundheitlich angeschlagene Günter Nagl (519) nicht zu seiner gewohnten Topleistung fand, er hatte es sichtlich nicht leicht und verlor schließlich mit 1:3 gegen Ludwig Leitner (547). Äußerst knapp verlief die Paarung Werner Reithmeier 546 Kegel gegenHeinz Heubl. Beide sicherten sich zwei Spielsätze, am Ende durfte sich Heubl über den 555:546 Sieg freuen. Die nächste kalte Dusche (1:3) gab es für Holger Süß. Seine erzielten 526 Kegel waren zu wenig, denn Christian Angerer (550) brachte eine konstante Leistung und holte sich somit einen weiter MP für seine Mannschaft. Auch nicht besser erging es Herbert Mühlig 507 Kegel.  Er gewann nur ein Spiel, die restlichen sicherte sich Helmut Baron(530).  Gemischte: Am Aschermittwoch war man zu Gast in Altfraunhofen und verlor das Abendspiel mit 1:5 (1833:1955). Nur gut, dass die Mannschaften aus nur vier Keglern(innen) bestehen, denn eine Spieldauer auf zwei Bahnen zieht sich halt mal über vier Stunden hin. Pünktlich um 18.30 Uhr gingen der Moosburger Reinhard Reif und Manuel Wöhler an den Start. Dabei hatte Wöhler wirklich den besseren Start und entschied das Duell mit 3:1 und 517:480 für sich. Als nächstes bemühte sich Werner Stöckl um Punkte und erwischte Marco Wiesmeier (392) auf den „linken Fuß“. Trotz mäßiger Leistung –435 Kegel- bezwang er den Altfraunhofer mit 3:1 und bescherte seiner Mannschaft somit den einzigen MP. Völlig deklassiert wurde Erwin Kochleus von Johann Seeanner. Er musste alle vier Spielsätze abgeben und den 546:436 Sieg neidlos anerkennen. Zu später Stunde war das letzte Duell Jorg Heimel gegen Burkhard Pech angesagt. Zu viele Fehler beim Abräumen verhinderten ein gutes Ergebnis für Pech, nach Spielegleichstand holte sich Heimel durch ein 500:482 den letzten MP.