Ein Pleitewochenende für die Blaue Kugel.

Werner Reithmeier

Werner Reithmeier

Wieder eine Pleitewoche für die „Blaue Kugel“ Das war keine erfolgreiche Woche für die Sportkegelmannschaften der„Blaue Kugel“. Einsatzgeschwächt traten die Herren in Dingolfing an und mussten eine Niederlage einstecken. Auch die 1. Damenmannschaft konnte auf den unbeliebten Bahnen am 09er Stadion gegen BMW Landshut nichts ausrichten und im Heimspiel gegen Altfraunhofen war ebenfalls die Gemischte auf verlorenen Posten.

Männer: Ohne die Leistungsträger Günter Nagl und Tobias Hölzl, die an diesem Spieltag leider verhindert waren, mussten die Kegler ihr Auswärtsspiel in Dingolfing absolvieren. Am Ende unterlag man das Spiel in der Bezirksliga mit 1:7 (3004:3150).In der ersten Paarung ging Reinhard Reif aus der Gemischten und Holger Süß auf die 4-Bahnenanlage. Reif ́s Gegner, Stefan Salzinger (502), war ebenfalls ein Aushilfskegler und man merkte beide an, dass sie sich während des gesamten Spielverlaufs nichts schenkten. Schade, dass Reif (501) nach einem verkorksten 1. Satz am Ende nur zwei Kegelfür einen Sieg fehlten, dennoch durfte er sich über den ersten 500er in einem ausgeglichenen Duell besonders freuen.Sein Mannschaftskollege Holger Süß (497) war ebenfalls lange an Josef Pärzl (527) dran, ließ aber in den entscheidenden Momenten wichtige „Holz“ liegen, und kassierte trotz 2:2 eine Niederlage. Völlig von der Rolle präsentierte sich in der zweiten Formation Burkhard Pech. Im ersten und letzten Durchgang der jeweils 30 Wurf klappte gar nichts (0:4), sodass er sich mit 462:531 Kegel Heinz Heubl geschlagen geben musste. Einen Run hingegen hat zur Zeit der Moosburger Werner Reithmeier. Er eilt mit sehr guten Ergebnissen von Sieg zu Sieg und war auch Patrick Ilg nach einem 2:2 am Ende mit 549:527 überlegen. Auch bei Ludwig Süß (514) ist wieder die Beständigkeit zurück gekehrt. Die zu Saisonbeginn miserablen Ergebnisse sind vergessen. Nun bringt er wieder seine Leistungen. Wenn es auch nicht zu einem Erfolg gegen Helmut Baron (558) reichte (0,5:3,5), der Aufwärtstrend ist in Takt. Was war an diesem Abend mit Mannschaftskapitän Herbert Mühlig los? In den letzten Spielen mit Topergebnissen präsent, gelang ihm gegen die Niederbayern nur sehr wenig. Dabei ließ ihm Christian Angerer (505) durch seine vielen Fehlwürfe nach dem 2:2 im letzten Durchgang eine reelle Chance nochmals aufzuschließen, doch leider fehlte Mühlig (481) im letzten Durchgang der erhoffte Befreiungsschlag.  Damen 1: Die sechs Damen waren in der Bezirksoberliga bei den BMW-Keglerinnen im 09er Stadion in Landshut zu Gast. Man führ schon mit gemischten Gefühlen in die Nachbarstadt, weil man wusste wie schwierig es ist auf dieser Anlage erfolgreich zu kegeln. Und prompt verlor man mit 3:5 bzw. 2753:2894 Kegel.     Als einzige Spielerin aus Moosburger Sicht schaffte die 500er Marke Veronika Paulus. Wie auch in den vorhergegangenen Spielen bestätigte sie wieder ihre konstante Leistung und besiegte ihre Gegnerin Gertraud Gutschalk mit 3:1 und 502:483 Kegel. Der erste Mannschaftspunkt war nun gesichert, ihrer Teamgefährtin Andrea Grabichler war so ein Erfolg nicht gegönnt. Es war zwar ein knappes Resultat zwischen ihr (477) und ihrer Nebenspielerin Irene Bernhardt (488) doch die Landshuterin konntedrei Spielsätze für sich entscheiden. Gar nicht klar kam Roswitha Rück mit den Gegebenheiten, dies war ihr schlechtester Auftritt in ihrer Kegelkarriere. Immerhin erzielte sie in den vier Einzelspielen einen Spielstand von 1,5:2,5 doch das Ergebnis von 401:490 für Irmgard Vilsmeier kann sie schnell aus ihrem Gedächtnis streichen. Das die „Blauen“ auch mal Glück hatten, bewies Karin Huber mit ihren dürftigen 437 Kegel. Brigitte Schwabe von der Gastmannschaft hatte da so auch ihre Probleme und musste sich nach dem 0:4 mit 437:426 Kegel geschlagen geben. Einen besonderen schweren Brocken bekam Petra Schollerer als Gegnerin zugeteilt. Die spätere Tagesbeste Josefine Thiel (537) ließ mit 4:0 Petra Schollerer (440) keine Chance und sicherte ihrer Mannschaft den dritten MP. Reglinde Grabichler sorgte letztendlich mit 496 Kegel für den Ausgleich, 470 Kegel standen bei Marianne Thaler aufder Anzeigentafel, doch die mehr erzielten kegel verhalfen den BMW-Keglerinnen zum 5:3 Endstand. Gemischte: Eine Heimschlappe gab es für die vier Kegler auf den Hausbahnen beim Duell gegen Altfraunhofen mit klaren 0:6 (1839:1984). Startkegler Reinhard Reif (468) war nach zwei gewonnenen Spielen gleichauf mit Marco Wiesmeier (472), doch den MP holte sich knapp sein Kontrahent. Für Martina Süß waren die erzielten 462 Kegel eines ihrer bisher erzielten besten Ergebnisse. Sie hatte es mit dem leistungsstarken Manuel Wöhler (541) zu tun, immerhin konnte sie dem späteren Tagesbesten einen Satz abknöpfen. Der dritte MP ging auch wieder an die Gäste. Erwin Kochleus war an seinem Gegner immer knapp dran, drei Mal fehlten sehr wenige Kegel um den einen oder anderen 30-Wurf-Durchgang für sich zu entscheiden. Am Ende musste er die bittere 492:508 Niederlage zugunsten Jörg Heimel anerkennnen. Aus Sicht der „Blauen Kugel“ war für Gabriele Hölzl (417) in der Schlusspaarung ebenfalls nichts zu holen. Alle vier Durchgänge gewann Johann Seeanner und beendete die Begegnung mit 463 Kegel. .