Sportkegler „Blaue Kugel“ gewinnen zweimal im Lokalderby

Im Aufwind befindet sich die Herrenmannschaft der „Blauen Kugel“. Nach dem Heimsieg gegen den EV Landshut  gewannen sie auch das Lokalderby gegen Rot-Weiß.

Als einzige Verlierer der vergangenen Spielwoche kehrte die 1. Damenmannschaft aus Freising zurück. Während die 2. Damenriege gegen Altfraunhofen punkten konnte, schaffte auch die Gemischte einen Sieg gegen die Mannschaft von Rot-Weiß.

Herren: Es ist immer etwas besonderes wenn sich zwei Mannschaften aus Moosburg auf der Kegelbahn begegnen.  Am vergangenen Samstag trafen die Herren der „Blauen Kugel“ gegen das Team von Rot-Weiß. In der Hinrunde musste man eine derbe 1:7 (3124:3244) Niederlage verkraften, nun war man natürlich auch Revanche bedacht. Nach gut zweistündiger Spielzeit war es geschafft  und der 5:3 (3107:3080) Sieg unter Dach und Fach. Auf Bahn 2 startete Werner Reithmeier gegen Uwe Ratzmann, ersterer mit 3:1 Spielsätzen und ein Ergebnis von 524:491 den Mannschaftspunkt für die „Blauen“ holte. Nicht so gut erging es Günter Nagl. 537 Kegel reichten nicht, denn Robert Fischer (544) gelang ein überraschender Schlussspurt. So war es ihm möglich Nagl mit einem 3:1 doch noch abzufangen. Auch Burkhard Pech (498) kam nie so richtig ins Spiel und musste mit 1:3 Franz Kastl (526) ziehen lassen.

In der Halbzeitlag lag man nur zwei Zählern hinter Rot-Weiß, Grund genug um nochmals alles zu geben. Ohne Chance war Holger Süß (500) gegen den Tagesbesten Michael Wasserl (555) der mit einem 4:0 alles klar machte. Bedeutend besser  lief es bei Tobias Hölzl und Herbert Mühlig. Hölzl (509) gewann nach Spielremis gegen  Markus Zacker (490) und Mühlig (539) hatte gegen Sven Müller (474) nach einem klaren 3:1 keine große Mühe. 

 

 

 

Damen 1: Enttäuscht kehrten die sechs Keglerinnen vom SKC Freising-Attaching (2945) zurück. 2905 Kegel waren einfach zu wenig um den Gastgeberinnen Paroli bieten zu können. Die 2:6 Niederlage musste erst mal verkraftet werden.

Nicht ihren besten Tag erwischte Andrea Grabichler (448), sie unterlag mit 1:3 Barbara Brückl (500). In überragender Form hingegen präsentierte sich Petra Schollerer. Mit vier gewonnen Spielsätzen ließ sie Hilde Brand (452) nicht den Hauch einer Chance. Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich Gerlinde Grabichler (479) und Veronika Wittek (458). Wittek gewann zwei Mal knapp je einen Spielsatz und durfte sich somit eines Mannschaftspunktes erfreuen. Ebenso auf der Verliererstraße (1:3) befand sich Andrea Wittmann (472) gegen Melanie Pichler (513). Nicht besser erging es Veronika Paulus (477), sie unterlag Andrea Schmitt (543) in vier Sätzen.

Wenigsten Gabriele Rauch (486) sorgte nochmals für einen Mannschaftspunkt. Sie setzte sich mit 3:1 gegen Kerstin Lechtschewski (479) durch.

Damen 2: Mit einem 5:1 Sieg (1874:1734) beendeten die vier Keglerinnen ihr Heimspiel gegen Altfraunhofen.  Alexandra Bauer (490) bescherte ihrer Mannschaft mit einem 3:1 über Elisabeth Schmitt (435) die Führung. Erika Huhmann (454) konnte mit einem 2:2 den Vorsprung gegenüber Carolin Brunner (412) weiter ausbauen. Nicht überzeugend war die Darbietung von Roswitha Rück (425). Trotz schwachen Spiel ihrer Gegnerin Helga Maaß (424), fand die Moosburgerin nicht annähernd zu ihrer Leistung und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Karin Huber (505) hingegen ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, und hatte nach dem 3,5:0,5 ihre Kegelnachbarin Helga Buck (463) fest im Griff.

Gemischte: Nicht nur die Herrenmannschaft, auch die Gemischte hatte es am vergangene Freitag mit dem

 

 

 

 

 

Lokalrivalen Rot-Weiß zu tun. Die Blauen gingen nach gut zweieinhalbstündigem Kegeln mit 4:2 (1923:1885) als Gewinner von der 6-Bahnenanlage.

Den ersten Mannschaftspunkt  mit 3:1 holte Erwin Kochleus (502), Christel Wagner beendete ihre vier Durchgänge mit 479 Kegel. Spannend verlief die Begegnung Erika Huhmann (459) vs. Irmgard Beubl (457), letztere den MP mit 2;5:1,5 für sich entscheiden konnte. Reinhard Reif (472) traf auf den Tagesbesten Hans-Jürgen Gruben (511), am Ende entschied der Kegler von Rot-Weiß die Partie mit 3:1 für sich. In guter Verfassung präsentierte sich wieder Ludwig Süß (490). Durch ein 3:1 über Erich Süß (438) hatte man zum 2:2 ausgeglichen. Das bessere Gesamtergebnis verhalf der Blauen Kugel schließlich zum 4:2 Sieg.