Bei der „Blauen Kugel“ läuft es nicht rund

Herren gewinnen zuhause gegen Großköllnbach und verlieren in Dingolfing. Damen 1 holen Punkte gegen Freising-Attaching, gegen Buch gab es eine deutliche Niederlage. 2. Damenteam und Gemischte zogen gegen Adlkofen bzw. 1.SKC 67 und Altraunhofen den Kürzeren.

 

Herren: Einen 6:2 bzw. 3060:2968 Heimsieg holten sich die sechs Kegler gegen Großköllbach. In der Startformation hatte Ludwig Süß (461) gegen Hermann Fischer (503) letztendlich nichts zu melden. Trotz eines 2:2 an Spielsätzen ging der Mannschaftspunkt an die Gäste. Erwin Kochleus (520) bekam ebenfalls nach einem 2:2 den Punkt zugesprochen. Sein Gegner Heinrich Lehermeier kegelte nur 484 Holz. Das Duell Günter Nagl (491) Gerhard Zemann (506) endete zu Gunsten letzteren. Das zweite Trio ließ sich nun nichts mehr aus der Hand nehmen. Werner Reithmeier (533) punktet gegen Heinz Salzer (459), Holger Süß (531) gegen Dietmar Ewert (518) und Tobias Hölzl (524) gegen Josef Pölsterl( 498).

Im Auswärtsspiel beim SKC Isar Dingolfing 1 gab es eine 3:5 (3075:3121) Niederlage. Nach ausgeglichenem Punktestand bekamen die Hausherren wegen dem besseren Endresultat nochmals zwei Mannschaftspunkte zugesprochen.

Der Moosburger Günter Nagl (537) besiegte Patrick Ilg (520), der erste Punkt war sicher. Doch leider blieb es dabei, denn Erwin Kochleus(452) fand an Georg Neudecker (519) seinen Meister. Nicht besser erging es Tobias Hölzl (527), er gewann auch 2 Spielsätze doch Johann Biemel (550) hatte mehr Kegel erzielt. Sehr knapp ging es beim Spiel Werner Reitmeier (529) und Andreas Huber (528) aus. Der Moosburger entschied den Vergleich für sich. Holger Süß (512) war gegen Ludwig Leitner (477) ebenfalls auf der Erfolgsspur. Peter Rusch (518) hätte ein Unentschieden förmlich in der Hand gehabt, leider machte ihm Christian Angerer (527) einen Strich in die Rechnung.

 

Damen 1:

Mit sehr guten 2944:2825 Kegel war man den Keglerinnen aus der Spielgemeinschaft Freising-Attaching mit 6:2 überlegen.

Den ersten Mannschaftspunkt holte nach vier gewonnen Sätzen Andrea Grabichler (473) gegen Marianne Holzmann (426). Veronika Paulus (470) sicherte sich zwei Spielsätze, ihre Gegnerin Barbara Brückl (487) den Mannschaftspunkt. Gut in Form ist derzeit Petra Schollerer. Mit sehr guten 530 Kegel hatte Hilde Brand (496) das Nachsehen. Bei Andrea Wittmann (460) lief es nicht besonders, diese Schwäche nutzte Veronika Wittek (474) aus um zum Erfolg zu kommen. Zwei weitere Mannschaftspunkte gingen nun an die „Blauen“. Reglinde Grabichler (490) bezwang Andrea Schmitt (469) und Gabriele Rauch Kerstin Lechtschewski mit 521:473 Kegel.

Nach diesem überzeugenden Heimsieg gab es ebenfalls zuhause eine deutliche Niederlage. Der SKC Buch freute sich über einen 6:2 Sieg (2976:2822) und war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen. Andrea Grabichler (471) verlor gegen Rita Gersdorf( 512) und Veronika Paulus (457) unglücklich gegen Hannelore Baumgartner (458). Einzig allein Petra Schollerer (494) konnte ihre Nebenspielerin Sabine Bauer (489) besiegen. Auf Seiten der Dreirosenstädter wollte nichts gelingen, denn ach Andrera Wittmann (469) und Reglinde Grabichler (455) verloren ihr Match an Traudl Treitinger (517) und Sandra Bunk (524). Gabriele Rauch und Erika Faltermaier trennten sich 476:476, doch die Moosburgerin konnte wegen 2,5 gewonnener Spielsätze den Kampf für sich entscheiden.

Damen 2:

Verloren haben auch die vier Keglerinnen in Adlkofen. Nach der Spielzeit stand es für die Gastgeber 5:1 (1984:1901)

Andrea Bauer (477) war an Renate Raider (484) knapp dran, doch reichte es nicht für einen Sieg. Schade dass Heidi Hackl nur 465 Kegel erzielte. Zwei mehr, schon hätte sie Erika Daffner (466) bezwungen. Ohne jegliche Chance war Roswitha Rück (465). Ihre Gegnerin Rosel Haller hatte einen super Lauf und wurde mit 553 Tagesbeste.  Nur Karin Huber war eine Mannschaftspunkt gegönnt, sie bezwang Edith Kreipl mit 493:481 Kegel.

Gemischte:

Nach drei Siege in Folge gab es nun zwei Niederlagen. Im Lokalderby gegen den 1.SKC 67 war man mit 1854:1909, sprich 2:4 unterlegen. In der ersten Paarung sah alles vielversprechend aus. Christa Mühlig (456) gewann gegen Hans Schuster (451) und Reinhard Reif (466) gegen Rosi Schranner (454). Doch im zweiten Durchgang trumpften die 67er auf und ließen die „Blauen“ nicht mehr zum Erfolg kommen. Peter Rusch (474) musste sich Hildegard Berger (513) beugen, und auch Erika Huhmann (458) war gegen den erstarkten Josef Klügl (491) machtlos.

Im letzten Heimspiel hatte es man mit den Keglern aus Altfraunhofen zu tun. Der Plan als Sieger von den Bahnen zu gehen ging leider nicht auf, denn die Gäste machten mit einem 4:2 (1919:1862) alle Hoffnungen zunichte.

Die beiden Startkegler hielten das Spiel ausgeglichen. Christa Mühlig (462) besiegte nach 2 Spielsätzen Bernhard Seeanner (450). Bei Gabriele Hölzl (424) war von Anfang an der Wurm drin, Raimund Aigner (493) hätte es ihr auch nicht leicht gemacht. Der Gegner war jetzt schon 55 Kegel in Front, eine schwierige Aufgabe für die beiden Schlusskegler. Burkhard Pech (512) machte nach dem 3:1 über Thomas Bayersdorfer (488) alles klar, aber Peter Rusch (464) kam an Peter Aigner (488) nicht mehr heran.