Blaue Kugel gewinnt ersatzgeschwächt in Oberlauterbach

Günter Nagl erzielt bundesligareifes Ergebnis – Damen müssen sich mit Unentschieden begnügen – Damen 2 verlieren in Adlkofen

 

Herren: Mit dem letzten Aufgebot fuhr die Herrenmannschaft der Blauen Kugel zum Auswärtsspiel nach Oberlauterbach. Da die Stammspieler Holger Süß, Burkhard Pech und zwei weitere Ersatzspieler verletzt ausfielen, musste Neumitglied Reinhard Reif notgedrungen auf die Bahnen. Erst vor 8 Wochen kam er von den Freizeitkeglern zu den „Blauen“ und musste gleich seinen allerersten Kegelkampf in der Bezirksliga A absolvieren.

Klar, dass er mit seinen 448 Kegel gegen Stefan Mies (527) auf verlorenen Posten stand, die Gastgeber kamen so zum ersten Mannschaftspunkt. Doch zum Glück hatte die „Blaue Kugel“ mit Günter Nagl gleichzeitig einen Kegler auf den Bahnen, der förmlich über sich hinauswuchs. Mit einem Gesamtresultat von unglaublichen 630 Holz (145,185,160,145) war seine Leistung absolut Bundesliga tauglich.  Sein Gegenspieler Ralf Nather (514) nahm er über 100 Kegel ab und holte sich den wichtigen Mannschaftspunkt. Auch der Moosburger Werner Reithmeier (551) behielt gegen Tobias Jobstmann (515) die Oberhand. Sehr eindrucksvoll war der Auftritt von Ersatzspieler Tobias Hölz (564), der seinen Nebenmann Tobias Härtinger (520)  in die Schranken wies. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Moosburger 117 Kegel Vorsprung und die Aussicht auf eine Überraschung nahm immer mehr Formen an. Die Frage war nur ob die beiden Kegler, Herbert Mühlig und Ludwig Süß, die 4x30 Wurf auch durchhielten. Auch sie hatten Probleme mit der Wurfhand, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelte. Die Oberlauterbacher kamen bis auf dreißig Kegel heran und holten beide Mannschaftspunkte. Sebastian Jobstmann (553) und Martin Hoffmann (558) waren den beiden Moosburgern Süß (501) und Mühlig (536) überlegen, doch am Ende reichte es zum 5:3 Sieg (3230:3187) gegen starke Gastgeber.

 

Damen 1:  Sie hatten es in den Händen gehabt als Sieger von den Bahnen in Straubing zu gehen. Trotz 4:2 Mannschaftspunkte reichte es am Ende nur zu einem Remis, denn die Gastgeberinnen erzielten 10 Kegel mehr und erhielten dadurch zwei weitere Mannschaftspunkte hinzu. Die Startspielerin Andrea Wittmann (467) konnte sich nur im ersten Spiel gegen Nadine Bauer (529) behaupten, die restlichen drei Satzpunkte musste sie abgeben. Besser machte es ihre Mannschaftskollegin  Andrea Grabichler (511), sie holte gegen Christine Sattich (456) den Mannschaftspunkt für Moosburg. Auch Reglinde Grabichler (528) war ihrer Gegenspielerin Sieglinde Zwickl (505) im Vorteil. Den dritten Mannschaftspunkt erkämpfte sich sehr knapp Veronika Paulus (515) gegen Maritta Kuttenlochner (514). Einen rabenschwarzen Tag erlitt Ersatzspielerin Karin Huber. Sie kam überhaupt nicht ins Spiel und müsste sich mit 441 Kegel gegenüber Yvonne Zwickl (506) geschlagen geben.

Nur gut, das Petra Schollerer (519) die Straubingerin Rita Probst (481) bezwang und somit den wichtigen vierten Mannschaftspunkt holte. Am Ende fehlten leider 10 Kegel (2991:2981) zum Sieg.

Damen 2: In der Kreisklasse A werden in dieser Saison nicht 4x30 Wurf, sondern wie gehabt 100 Wurf je Keglerin absolviert.

Austragungsort war Adlkofen, auf dessen Bahnen man so seine Probleme hat. Auch dieses Mal musste man beide Punkte (1578:1544) den Gastgeberinnen überlassen.

Die Moosburgerinnen kamen schon von Beginn an unter Druck als Heidi Hackl (382) gegen Renate Roider (431) erheblich verlor. Wenigsten konnte die folgende, Christa Mühlig, mit ihren 404 Kegel Heidi Wagner (405) in Schach halten. Auch Roswitha Rück (360) gelang nicht der entscheidende Durchbruch, sie verlor gegen Anna Neumeier. Zweitbeste Keglerin, aus Moosburger Sicht, wurde Karin Huber mit 398 Kegel, sie gewann gegen Edith Kneipl (376).  

Gemischte: Im Lokalderby gegen den 1. SKC 67 wurden die Aussichten auf einen Erfolg vorzeitig beendet. Peter Rusch musste nach 14 Wurf verletzungsbedingt aufgeben. Da kein Auswechselspieler vor Ort war, ging das Match mit 1575:1243 an den 1. SKC 67. Erika Huhmann (373), Johann Grabichler (453) und Tobias Hölzl (403) spielten eigentlich nur mehr für ihren persönlichen Schnitt.