Blaue Kugel wahrt Heimnimbus

Herren und  1.Damen-Sportkegelmannschaft zuhause noch ungeschlagen – 2. Damenteam siegt mit Spitzenergebnis, Gemischte geht leer aus.

 

Herren: Spannung pur war beim Bezirksliga Heimspiel gegen Croatia Landshut angesagt. Diese Treffen beider Mannschaften waren schon in der Vergangenheit nichts für schwache Nerven.

Beide Teams lieferten sich immer Kopf-an Kopf-Rennen wobei dieses Mal die Moosburger mit 5268:5203 die Oberhand behielten. In bester Spiellaune präsentierten sich die Startkegler Ludwig Süß mit 910, bzw. Günter Nagl mit 894 Kegel. Dritter Mann im Bunde war Erwin Kochleus, bei dem es nicht so lief, er beendete seine 200 Wurf mit 816 Kegel.

Es reichte immerhin für einen kleinen Vorsprung von genau 37 Holz. Diese Führung bis zum Ende zu verteidigen, das war das Ziel der Blauen Kugel. Nach der Hälfte der zu absolvierenden Würfen konnte man sogar den Vorsprung noch etwas ausbauen, doch dann bröckelte dieser und die Gäste aus Landshut zogen gleich.

Nur gut, das in dieser schwierigen Fase die Gastgeber nochmals mächtig auftrumpfen konnten und den Niederbayern endgültig davonzogen. Werner Reithmeier holte mit überragenden 930 Kegel den Titel des Tagesbesten.  Holger Süß verfehlte mit 897 Kegel nur knapp die 900er Marke, währenddessen „Walter“ Mühlig sich mit 821 Kegel begnügen musste. Durch diesen Sieg schob sich die Blaue Kugel an den dritten Tabellenplatz der Bezirksliga A Niederbayern.

 

Damen 1: Auch die 1. Damenmannschaft bewahrte in dieser Saison noch den Heimnimbus. Gegen die Keglerinnen vom Club BMW Landshut bedurfte es ein wenig Glück, doch über den 2372:2369 Erfolg freute man sich am Ende umso mehr.

Dabei fing es für die Damen der Blauen Kugel optimal an.

Andrea Grabichler (408), Roswitha Rück (396) und Petra Schollerer (408) sorgten schon von Anfang an für klare Verhältnisse. 62 Kegel Vorsprung und noch drei ausgezeichnete Spielerinnen in der Hinterhand, da konnte wirklich nichts mehr schief gehen. Doch es wurde ein ungewolltes Zitterspiel. Andrea Wittmann (417) und Gabriele Rauch (414) konnten ihre Leistungen wie gewohnt abrufen, nur bei Reglinde Grabichler war gehörig der Wurm drin. 329

 

Damen 2: Einen großen Coup landete die

2. Damenmannschaft In Großköllnbach. Unglaubliche 1721 Kegel standen nach erfolgter „Arbeit“ auf der Anzeigentafel. Um über 100 Kegel besiegten sie die Gastgeber, die ihre 400 Wurf mit einem Endergebnis von 1614 beendeten.

Man muss auch erwähnen, dass die Kegelbahnen sehr gut funktionierten, aber schon mancher ist auch auf einer solchen Superbahn jäh gescheitert.

Für die Moosburgerinnen lief es an diesem Tag wie am Schnürchen. Erika Huhmann und Alexandra Bauer spielten beherzt auf und setzten mit 431 und 417 erzielten Kegel den  Maßstab. Auch ihre folgenden Mannschaftskolleginnen knöpften nahtlos an diese guten Ergebnisse an. Karin Huber (427) und Veronika Paulus (446) machten schließlich dieses nichtalltägliche Rekordergebnis perfekt.

 

Gemischte: Nicht rund läuft es bei der Gemischten. Von sechs Spielen in der Freien Klasse konnte man gerade mal zwei Spiele gewinnen. Auch im letzten Heimspiel gegen Attaching hatte man das Nachsehen. Nach der ersten Paarung durch Erika Huhmann (363) und Peter Rusch (405) noch ausgeglichen, war man nicht mehr in der Lage zuzulegen.

Die Gäste Nähe der Kreisstadt machten es besser und boten weiterhin eine konstante Leistung. Einziger Lichtblick bei den Dreirosenstädtern war noch Alena Hölzl, sie konnte mit 390 Kegel ihren Gegner noch Paroli bieten. Burkhard Pech erlebte an diesem Kegelabend einer seiner schwärzesten Stunden. Es klappe nichts, dementsprechend auch das schlechte Resultat von nur 362 Kegel.

 

Bericht: Burkhard Pech