Zum Saisonauftakt ein Sieg für die „Blaue Kugel“

Beim Sportkegelclub „Blaue Kugel 1958 Moosburg e.V. hat sich im sportlichen Bereich einiges verändert. Nach dem Abstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga A und einiger Spielerabgänge konnte man aus personellen Gründen keine weitere Herrenmannschaft mehr für den Spielbetrieb melden. Waren es zu Beginn der Sportkegelära noch fünf Herrenteams, die um Punkte kämpften, so bleiben Mannschaftsführer Holger Süß nun nur noch 10 Kegler für die 1. Mannschaft. Bei den Damen sieht es besser aus. Mit zwei Teams und ohne Personalnot ist das weibliche Geschlecht in der Bezirksober- und Kreisklasse vertreten.

Im allerersten Spieltag mussten die Herren zum Nachbarclub Buch am Erlbach reisen. In den letzten Jahren hatte man es immer mit deren 1. Mannschaft zu tun und fuhr meistens ohne Punkte nach Hause. Gegen das 2. Team rechnete man sich schon eine Chance aus, doch nach den Startspielern Burkhard Pech (855) und Erwin Kochleus (797) lag man schon 65 Kegel im Rückstand.  Nur gut das das Mittelpaar Holger Süß (892) und Peter Rusch (798) auf nicht allzu starke Gegner trafen und den Rückstand halbieren konnten. Jetzt lag es an Herbert Mühlig und Ludwig Süß die Aufholjagt weiter fortzusetzen. Die Gastgeber fanden aber auch nicht zu ihrer gewohnten Leistung und mussten zusehen, wie die Moosburger im letzten Durchgang an ihnen vorbeizogen. Durch die guten Leistungen von Mühlig (895) und Süß (836) war der erste Sieg im ersten Spiel perfekt.

Keinen tollen Saisonstart erwischte die 1. Damenmannschaft bei Frisch Auf Deggendorf. Wie auch bei den Herren lag man nach den beiden ersten Keglerinnen hinten. Die Niederbayerinnen waren zwar nicht übermäßig gut, doch die 394 Kegel von Andrea Wittmann und 351 Kegel von Veronika Paulus waren zu wenig um ihren Nebenspielerinnen Paroli zu bieten. Besser, aus Moosburger Sicht, wurde es schon in der 2. Paarung, als Neuzugang Roswitha Rück (401) und Petra Schollerer (387) Holz aufholten. Die Chancen standen jetzt sehr gut das Spiel noch zu gewinnen, denn mit Gabriele Rauch und Reglinde Grabichler standen zwei der besten Keglerinnen vor ihrem Einsatz. Es ließ auch nicht lange auf sich warten, da hatten die beiden ihre Gegnerinnen schon eingeholt. Doch dann ging beim 47. Wurf Gabriele Rauch die Zeit aus. Keiner hatte es bemerkt und so kam es, dass trotz der sehr guten Leistungen (Rauch 426 und Grabichler 429) das Match mit 2388:2391 verloren wurde.

Für die zweite Damenmannschaft, die mit vier Spielerinnen kegeln, wird es in dieser neuen Saison schwer. Sie haben in der Kreisklasse schon zwei Spiele absolviert und leider zwei Niederlagen kassiert. Letzteres in Vilsbiburg wo man mit 1459:1532 das Nachsehen hatte. Die beiden Schwestern Alexandra Bauer und Karin Huber begannen das Spiel, wobei die jüngere von ihnen sehr gute 382 Holz erzielte. Für Huber sollte der erste Meisterschaftskampf wieder in die alte Leistungsspur zurückführen. Die einst langjährige Vereinsmeisterin Huber, die einen Schnitt von weit über 400 hatte verlor schon seit über einem Jahr ihre bestechende Form.

Sie gab nicht auf und versuchte wieder an ihre guten Leistungen  anzuknüpfen. Die Trainingsergebnisse zeigten wieder eine aufsteigende Tendenz, doch in Vilsbiburg verflog aller Optimismus und es reichte nur zu enttäuschenden 337 Kegel. Erika Huhmann (342) und Andrea Grabichler (398) hatten keine Möglichkeit mehr die zweite Niederlage abzuwenden.

 

Bericht: Burkhard Pech