Sieg und Niederlage im Lokalderby

Mit einem lachenden und weinenden Auge beendete der Sportkegelclub „Blaue Kugel“ die Lokalderbys gegen Rot-Weiß Moosburg. Während die Damen mit 2481: 2448 als Sieger von den Bahnen gingen, mussten sich die Herren mit 5156:5240 geschlagen geben. Knapp verloren, mit 1546:1561, hat auch die 2. Damemannschaft zuhause gegen Vilsbiburg.

Dabei fing es für die Damen der „Blauen Kugel“ alles andere als gut an. Andrea Grabichler (401), Roswitha Rück (377) und Petra Schollerer (404) konnten gegen ihre Nebenspielerinnen nicht viel ausrichten. Die Keglerinnenn von Rot-Weiß sicherten sich nach 300 Wurf schon einen klaren Vorsprung von 53

Kegel.

Jetzt waren die drei Schlussspielerinnen der „Blauen“ gefordert um den Rückstand schnellstmöglich aufzuholen. Und es zeichnete sich von Minute zu Minute ab, dass sich das Blatt zugunsten der „Heimmannschaft“ wenden würde. Die Damen von Rot-Weiß konnten nicht mehr zulegen und mussten zusehen wie Andrea Wittmann (451), Reglinde Grabichler (438) und Gabriele Rauch (410) am Ende davonzogen.   

Ein anderes Bild bot sich den Zuschauern beim Derby gegen die Herren 2 von Rot-Weiß. Während die Damen nach der Startformation noch hinten lagen, so waren die Herren bis zur Halbzeit noch in Führung. Durch gute Leistungen von Ludwig Süß (863), Erwin Kochleus (853) und Günter Nagl (892) konnte man zu ihren Gegnern immer an die 30 Holz Abstand halten.

Doch im entscheidenden Schlussspurt fehlte der Blauen Kugel auch das Quäntchen Glück und die erhoffte Leistung um den Angriff der Gäste standzuhalten. Der wieder genesene Werner Reithmeier (857), Holger Süß (862) und Herbert Mühlig (829)

mussten die Spielstärke ihrer Nebenspieler anerkennen und beide Punkte den Rot-Weißen überlassen.

Eine knappe Niederlage auf eigenen Bahnen musste auch die 2. Damenmannschaft gegen Vilsbiburg verkraften. Die Gäste waren von Anfang an das bessere Team und waren den Moosburgerinnen schon weit davongezogen. Heidi Hackl (376) und Alexandra Bauer (356) fanden kein Mittel ihre Gegnerinnen Paroli zu bieten. Am Ende wurde es doch noch spannend als die Gästekeglerin Schneider nur 340 Kegel zustande brachte. Veronika Paulus (418) und Karin Huber (396) holten Kegel um Kegel auf, doch reichte es am Ende nicht mehr um doch noch den erhofften Sieg einzufahren.